Horst Hussel zum 80.Geburtstag

Wir gratulieren und feiern die Friedenauer Presse gleich mit!

friedenauer

Horst Hussel: „Aprillenwetter. Geschichten und Dramolette“
Der Unsinn kommt, gemessen an seiner unverhohlenen Weltherrschaft, in der Literatur immer noch zu kurz. Sie wollen gern Sinn stiften, unsere ernsten Schriftsteller. Andere müssen dann dafür sorgen, daß er wieder stiften geht, der Sinn. Zu diesen Hochherzigen gehört Horst Hussel. Wir dürfen ihn mit Paul Scheerbart, Daniil Charms, Kurt Schwitters und anderen im Gefolge des Meisters des Absurdismus sehen: Don Quichote, der die Route vorgegeben hat mit der Maxime: „Die Kunst liegt darin, ohne alle Ursache unsinnig zu werden.“
Horst Hussel, Jahrgang 1934, rundum passionierter Buchmensch, – Bücher schreibend, gestaltend, verlegend – ist ein leiser agent provocateur. Seine kurzen, komprimierten Texte geben als burlesk poetische Spiegelungen des Unverständlichen luzide Einblicke ins Innere des verrückten Hirns, das die Welt zu sein scheint.

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